MeinungGeld„Private Markets“ sind nichts für Privatanleger

Kommentar von Nils Heck

Lesezeit: 2 Min.

Anders als an der Börse können Anleger ihre Anteile etwa an Private-Debt-Fonds nicht jederzeit verkaufen.
Anders als an der Börse können Anleger ihre Anteile etwa an Private-Debt-Fonds nicht jederzeit verkaufen. Boris Roessler/dpa

Schattenbanken vergeben Kredite in Billionen-Höhe an Firmen. Über Fonds können inzwischen auch Privatleute mit kleinem Geld investieren. Dabei ist dieser Teil des Finanzmarkts eigentlich viel zu riskant für sie.

Ein Euro kann schon reichen. Ab dieser Summe können Privatanleger seit einiger Zeit teilweise in Fonds investieren, die früher Vermögenden und institutionellen Investoren zugänglich waren. Unter dem Titel „Private Markets“ locken dort Zielrenditen von zehn Prozent oder mehr Anleger in einen Teil des Finanzmarkts, der noch neu für sie ist. Dort versammeln sich Fonds, die beispielsweise in Start-ups und Infrastrukturprojekte investieren, oder aber Firmen Geld leihen, die nicht an der Börse gelistet sind. Das nennt sich dann „Private Credit“ oder „Private Debt“, also Privatkredit oder Privatschulden.

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