Preisschwankungen im Internet:Der gläserne Kunde

Preisschwankungen im Internet: Collagen: Stefan Dimitrov

Collagen: Stefan Dimitrov

Auf dem Tablet kostet der Flug mehr als am PC, nachmittags ist Einkaufen billiger als abends. Und Frauen zahlen für Parfüm mehr als Männer. Warum ist das so?

Von Michael Kläsgen

Wer hat das nicht schon mal erlebt? Am Morgen war, sagen wir, der Fernseher noch für 285 Euro zu haben, am Abend kostete er 299 Euro. Oder die Spiegelreflexkamera von Nikon: Am Freitagnachmittag war sie noch für 700 Euro zu haben, am Sonntag hingegen für 1690 Euro. Die Preise sind durcheinandergeraten. In dem großen deutschen Baumarkt kostet ein und derselbe Artikel unterschiedlich viel, je nachdem, ob man im Süden oder Osten Deutschlands lebt. Und die große Parfümeriekette verlangt für dasselbe Duftwässerchen online weniger als im Laden in der Innenstadt. Frauendüfte sind im Netz ohnehin im Schnitt ein Viertel teurer als Männerdüfte. Und der rosa Einwegrasierer ist angeblich doppelt so viel wert wie der blaue.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Liteville 4One
Gravelbike im Test: Liteville 4-One Mk1
Das Viernutzungs-Rad
Katharina Afflerbach
Selbstverwirklichung
Wie man mitten im Leben noch mal neu anfängt
Jeroboam of 1990 DRC Romanee-Conti is shown at news conference ahead of Acker Merrall & Condit wine auction in Hong Kong
Weinpreise
Was darf Wein kosten?
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
Bundestagswahl
Ich zeig's euch
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB