bedeckt München 14°

Preisschwankungen im Internet:Der gläserne Kunde

Collagen: Stefan Dimitrov

Auf dem Tablet kostet der Flug mehr als am PC, nachmittags ist Einkaufen billiger als abends. Und Frauen zahlen für Parfüm mehr als Männer. Warum ist das so?

Von Michael Kläsgen

Wer hat das nicht schon mal erlebt? Am Morgen war, sagen wir, der Fernseher noch für 285 Euro zu haben, am Abend kostete er 299 Euro. Oder die Spiegelreflexkamera von Nikon: Am Freitagnachmittag war sie noch für 700 Euro zu haben, am Sonntag hingegen für 1690 Euro. Die Preise sind durcheinandergeraten. In dem großen deutschen Baumarkt kostet ein und derselbe Artikel unterschiedlich viel, je nachdem, ob man im Süden oder Osten Deutschlands lebt. Und die große Parfümeriekette verlangt für dasselbe Duftwässerchen online weniger als im Laden in der Innenstadt. Frauendüfte sind im Netz ohnehin im Schnitt ein Viertel teurer als Männerdüfte. Und der rosa Einwegrasierer ist angeblich doppelt so viel wert wie der blaue.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mats Schönauer
Regenbogenpresse
"Inzwischen bin ich vollkommen schamlos"
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Champions League - Liverpool victory parade
Super League
Es war ein Komplott
Grünen-Chefin Annalena Baerbock
Grünen-Chefin Annalena Baerbock
Kanzlerkandidatin mit der Wucht der Unbedingtheit
Zur SZ-Startseite