Pflegebedürftige:Wenn der Platz im Pflegeheim unerschwinglich wird

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Pflegebedürftige: Hinter der Preiserhöhung stecken zum einen die höheren Energie- und Lebensmittelkosten, aber auch höhere Löhne.

Hinter der Preiserhöhung stecken zum einen die höheren Energie- und Lebensmittelkosten, aber auch höhere Löhne.

(Foto: Tom Weller/dpa)

Heimplätze haben sich extrem verteuert, teilweise um bis zu 1000 Euro im Monat. Was Menschen unternehmen sollten, die sich einen Pflegeplatz bald nicht mehr leisten können.

Von Berrit Gräber

Unzählige Pflegebedürftige und ihre Angehörigen wissen nicht mehr weiter. Die Kosten für Pflegeplätze im Heim sind extrem nach oben geschossen. Teuerungen um monatlich 600, 700 Euro, schlimmstenfalls 1000 Euro und mehr seien in diesem Herbst gang und gäbe, sagt ein Sprecher des BIVA-Pflegeschutzbundes. Hinter der Preiserhöhung stecken zum einen die höheren Energie- und Lebensmittelkosten, aber auch höhere Löhne. Denn seit September müssen Pflegekräfte nach Tarif bezahlt werden. All diese Teuerungen reichen die Heime nun an ihre Bewohnerinnen und Bewohner weiter. Wer sich seinen Pflegeplatz bald nicht mehr leisten kann, sollte aktiv werden, die Erhöhung prüfen lassen und sich notfalls Wohngeld und Hilfe vom Staat holen, raten BIVA und Verbraucherschützer. Was Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nun tun können.

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