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Preise:In Deutschland lebt es sich günstig

Preisermittlerin

Eine junge Frau in der Gemüseabteilung eines Supermarktes.

(Foto: dpa)

Besonders im Vergleich zu den Nachbarländern sind die Lebenshaltungskosten niedrig. Richtig teuer ist das Leben in Skandinavien und der Schweiz.

Wer in den nächsten Monaten in den Urlaub fährt, wird es vielleicht bemerken: In vielen Nachbarländern ist das Leben teurer als in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag das Preisniveau - von Lebensmitteln bis zu Wohnungsmieten - im vergangenen Jahr zwar 3,6 Prozentpunkte über dem Schnitt der Europäischen Union. In vielen Nachbarländern lebt es sich allerdings teurer als hierzulande, etwa in Frankreich, den Niederlanden, Österreich oder der Schweiz. Von den direkten Nachbarländern haben die Menschen nur in Polen und Tschechien niedrigere Lebenshaltungskosten.

Besonders teuer ist das Leben in Dänemark. Die Lebenshaltungskosten liegen dort 38,7 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt. Noch teurer ist es nur in einigen europäischen Ländern, die nicht Mitglied der EU sind. In Norwegen etwa liegt das Preisniveau knapp 40 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der EU-Staaten. Noch teurer ist es nur in der Schweiz. Dort zahlen die Menschen fast 62 Prozent mehr für ihren Lebensunterhalt als der durchschnittliche EU-Bürger.

Besonders niedrig sind die Lebenshaltungskosten in vielen Balkan-Staaten. In Albanien liegt das Preisniveau 51,2 Prozentpuntkte unterhalb des EU-Durchschnitts, in Madezonien sogar 54 Prozentpunkte darunter.