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Preise - Hamburg:Annemarie-Dose-Preis für innovatives Engagement verliehen

Hamburg (dpa/lno) - Drei soziale Projekte, die sich für Jugendliche, Senioren und obdachlose Menschen einsetzen, haben am Donnerstag den vom Hamburger Senat gestifteten Annemarie-Dose-Preis für innovatives Engagement erhalten. Den mit 5000 Euro dotierten Gruppenpreis erhielt der Verein "Gefangene helfen Jugendlichen" aus Wandsbek für sein Projekt "pädagogisches Boxen", wie die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration mitteilte. Die beiden mit je 1500 Euro dotierten Einzelpreise gingen an Mitra Kassai im Karolinenviertel für ihre Initiative "Oll Inklusiv", die Angebote an Menschen über 60 macht, sowie an Susanne Groth vom Verein "Leben im Abseits" für einen Bildband über Bedürftige im Bezirk Mitte.

Hamburg (dpa/lno) - Drei soziale Projekte, die sich für Jugendliche, Senioren und obdachlose Menschen einsetzen, haben am Donnerstag den vom Hamburger Senat gestifteten Annemarie-Dose-Preis für innovatives Engagement erhalten. Den mit 5000 Euro dotierten Gruppenpreis erhielt der Verein "Gefangene helfen Jugendlichen" aus Wandsbek für sein Projekt "pädagogisches Boxen", wie die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration mitteilte. Die beiden mit je 1500 Euro dotierten Einzelpreise gingen an Mitra Kassai im Karolinenviertel für ihre Initiative "Oll Inklusiv", die Angebote an Menschen über 60 macht, sowie an Susanne Groth vom Verein "Leben im Abseits" für einen Bildband über Bedürftige im Bezirk Mitte.

Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) ehrte die Projekte mit der nach der Gründerin der Hamburger Tafel benannten Auszeichnung, die in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wurde. "Sie packen an, wo es etwas zu tun gibt, statt sich schulterzuckend abzuwenden. Sie denken über den eigenen Tellerrand hinaus und werden für Ihre Mitmenschen aktiv", lobte die Senatorin die Preisträger. Die neue Ehrung soll vor allem junge Initiativen auszeichnen, die durch ihr freiwilliges Engagement in herausragender Weise dazu beitragen, das Leben in Hamburg nachhaltig zu verbessern. Zu der Jury zählen neben Vertretern von Engagement-Organisationen auch der Präsident der Handwerkskammer, der Enkel von Annemarie Dose und ein Vertreter der Hamburger Tafel.

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