CoronavirusWarum Post-Covid-Betroffene kaum Geld bekommen

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Protestaktion aus dem Sommer 2023: Bereits damals machte ein Bündnis vor dem Reichstag auf die Lage von Long-Covid- und ME/CFS-Patienten aufmerksam.
Protestaktion aus dem Sommer 2023: Bereits damals machte ein Bündnis vor dem Reichstag auf die Lage von Long-Covid- und ME/CFS-Patienten aufmerksam. Michael Kappeler

Atemnot, Erschöpfung, Arbeitsunfähigkeit: Hunderttausende Post-Covid-Fälle sind bereits als arbeitsbedingt anerkannt. Doch nur die wenigsten Betroffenen bekommen dafür auch finanzielle Leistungen. Das zeigen neue Zahlen der Bundesregierung.

Von Anna Lea Jakobs

Auch Jahre nach einer Corona-Infektion leiden Betroffene manchmal noch unter Atemnot, Brain Frog, chronischer Müdigkeit. Bisweilen sind die Symptome so stark, dass sie gar nicht mehr arbeiten können. Deswegen können Beschäftigte, die sich in der Arbeit angesteckt haben, Leistungen bei den Unfallversicherungen beantragen. Neue Berechnungen zeigen jedoch: In den wenigsten Fällen fließt wirklich Geld. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die der Süddeutschen Zeitung exklusiv vorliegt.

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