Porträt von VW-Chef Müller:Jetzt mal Ruhe, bitte!

Lesezeit: 5 min

Volkswagen AG Chief Executive Officer Matthias Mueller Briefs Media On Status Of Diesel Emissions Investigation

Konzernchef Müller hat seinen Mitarbeitern einen Brief geschrieben. Darin steckt auch eine Mahnung an manche Kollegen.

(Foto: Krisztian Bocsi/Bloomberg)

Seit einem Dreivierteljahr ist Matthias Müller Chef von VW. Seitdem gab es nur ein Thema: den Dieselskandal. Zeit, mal über andere Dinge zu reden, findet der Manager.

Von Thomas Fromm

Er ist dünnhäutiger geworden in den vergangenen Monaten, was wahrscheinlich kein Wunder ist. Die ganze Welt redet seit September über Volkswagen, und was sie redet, lässt sich, anders als in den Zeiten vor dem Abgasskandal, kaum steuern. Neulich zum Beispiel, da saß Matthias Müller bei der Jahrespressekonferenz in Wolfsburg auf der Bühne, und die Sprache kam auf die üppigen Bonuszahlungen für die Vorstände. Millionen für Manager, trotz Dieselaffäre, trotz Milliardenklagen, trotz Milliardenverlust.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Reden wir über Geld
"Überlegen Sie sich sehr gut, wem Sie davon erzählen"
KZ Sachsenhausen
"Er hat jewusst! Jeder hat jewusst"
Magersucht und Social Media
Die Schönheit der anderen
Medizin
"Die größte Stellschraube ist das Essen"
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Sexualität
"Slow Sex hat etwas sehr Meditatives"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB