Porsche-Chef Michael LeitersKaltstart im Nieselregen

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Ähnlich klamm wie das Wetter in Stuttgart waren zuletzt die Porsche-Bilanzen: Um 99 Prozent fiel der Betriebsgewinn zwischen Januar und September.
Ähnlich klamm wie das Wetter in Stuttgart waren zuletzt die Porsche-Bilanzen: Um 99 Prozent fiel der Betriebsgewinn zwischen Januar und September. (Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Der neue Porsche-Chef Michael Leiters stellt sich der Belegschaft vor. Dabei gibt er sich nahbar und sammelt Pluspunkte. Die wird er brauchen, wenn er den Konzern aus der Krise holen soll.

Von Tobias Bug, Christina Kunkel, Roland Muschel und Stephan Radomsky, Stuttgart/München

Plötzlich steht der neue Porsche-Chef da, im Nieselregen. Es ist fast halb zwölf und Michael Leiters verlässt das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen nicht im Wagen mit abgedunkelten Scheiben, sondern durchs Drehkreuz am Werkstor. So wie alle anderen Mitarbeiter auch. Man kann es vielleicht als Statement verstehen, das der Neue abgeben möchte an diesem Montag: Ich bin einer von euch, wenn es gut läuft und die Sonne scheint genauso wie in Zeiten von Krisen und Schmuddelwetter. Zeiten, wie sie bei Porsche schon seit einer Weile herrschen.

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