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Policen:AIG ohne Lebensversicherung

Der US-Versicherungsriese AIG trennt sich von der gesamten Lebensversicherung. Sie soll von einem unabhängigen Unternehmen betrieben werden, das gut positioniert sei, um Gewinne für seine Anteilseigner zu erwirtschaften, so der Versicherer. Er will keine Aktien halten. Damit reagiert AIG auf die niedrigen Zinsen und den hohen Kapitalbedarf, den jeder Lebensversicherer hat. Das Unternehmen will sich künftig auf die Schadenversicherung konzentrieren - Autos, Gebäude, Industrie und Haftpflichtrisiken. In eine ähnliche Richtung geht die Pariser Axa, die große Lebensgesellschaften verkauft und den Industrieversicherer XL gekauft hat. Ihre Rivalen Allianz und Generali halten dagegen am bisherigen Mix fest.

© SZ vom 28.10.2020 / hfr
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