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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Wie die Deutsche Bank in China jahrelang die Mächtigen umgarnte

Mit Geld und Geschenken für die Elite wollte sich die Deutsche Bank jahrelang Vorteile in China verschaffen. Im Mittelpunkt steht der frühere China-Chef der Deutschen Bank.

Das zeigen Unterlagen, die die Süddeutsche Zeitung mit dem WDR und der New York Times ausgewertet hat.

Gastgeschenke gehören in China zum guten Ton, sagt die Frankfurter SZ-Wirtschafts-Korrespondentin Meike Schreiber. Aber die Deutsche Bank habe es dabei übertrieben. Für Kontakte zu ranghohen chinesischen Funktionären und Konzernlenkern haben Deutsche Banker Hundertausende Dollar an dubiose Berater bezahlt. Mittelsmann der Deutschen Bank dafür sei Lee Zhang gewesen, der intern auch "Mister China" genannt wurde. Er habe außerdem mehr als hundert Kindern von Parteifunktionären Praktikantenplätze und Jobs bei der Deutschen Bank verschafft, obwohl nicht alle über entsprechende Qualifikationen verfügten.

Weitere Nachrichten: Wirtschafts-Nobelpreis für drei Armutsforscher, EU will Waffenstopp für Türkei.

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