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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Hilft ein Gesetz gegen den Abschwung?

Die Konjunktur in Deutschland schwächelt, viele Firmen entlassen bereits Mitarbeiter oder stellen auf Kurzarbeit um. Die SPD will sich mit einem neuen Gesetz für eine mögliche Krise wappnen. Funktioniert das?

Die Autoindustrie leidet unter dem Handelsstreit, die Aktienkurse gehen tendenziell nach unten und viele Firmen in Deutschland streichen massenweise Arbeitsplätze: Alles sieht nach einer ernsthaften Konjunkturkrise aus. Die SPD will möglichst viele Entlassungen verhindern, deshalb hat jetzt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ein neues Gesetz vorgestellt, das "Arbeit-von-Morgen-Gesetz".

Damit will er Firmen helfen, die in der Kurzarbeit Beschäftigte weiterbilden. Wenn ein Unternehmen vor einem größeren Umbau steht und viele Mitarbeiter umschulen muss, will er das mit einem neuen Zuschuss fördern.

Caspar Busse ist Wirtschaftsredakteur bei der SZ. Im Podcast erklärt er, woher der jetzige Abschwung kommt und inwiefern ein Gesetz dagegen schützen kann. Letztendlich kommen in der jetzigen Krise zwei Punkte zusammen: Ein Konjunktureinbruch durch den Handelskrieg und ein langfristiger, schwieriger Strukturwandel.

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Weitere Infos über das "Arbeit-von-Morgen-Gesetz" finden Sie hier:
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