SZ-Podcast "Auf den Punkt" Phantom-Aktien: Wie Reiche den Staat um Millionen prellen

Aktienhändler haben sich Steuern erstatten lassen, die nie gezahlt wurden. Diese von SZ und WDR neu aufgedeckte Masche ist noch perfider als der Cum-Ex-Skandal, sagt Jan Willmroth.

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen eine Steuer zurückerstattet, die Sie nie gezahlt haben. Nicht möglich? Doch. Denn genau so sollen Banken und Aktienhändler einen Schaden in mindestens dreistelliger Millionenhöhe verursacht haben.

Jan Willmroth hat zusammen mit anderen Journalisten bei WDR und Süddeutscher Zeitung die Masche aufgedeckt. Der SZ-Wirtschaftskorrespondent in Frankfurt am Mainbezeichnet das Vorgehen als noch perfider als beim Cum-Ex-Skandal.

Weitere Themen: Einigung bei Brexit-Erklärung, nur jeder fünfte ICE fährt, Harbarth wird Verfassungsrichter.

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Banken und Finanzindustrie Wie Cum-Ex, nur krasser: Steuerdiebstahl mit "Phantom-Aktien"

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Eine neue Masche der Finanzindustrie schädigt die Steuerzahler. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, das Finanzministerium ist alarmiert. Im Fokus steht auch eine Bank aus Deutschland.   Von Klaus Ott und Jan Willmroth, Frankfurt