SZ-Podcast "Auf den Punkt":Protestforscher zu "Letzter Generation": "Forderungen sind eher Nebenschauplätze"

SZ-Podcast "Auf den Punkt": "Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung.

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Die "Letzte Generation" hat angekündigt, Berlin lahmzulegen. Was ist von den Klimaaktivisten und ihren Forderungen zu halten?

Von Johannes Korsche

Die Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten der selbsternannten Letzten Generation haben angekündigt, nächste Woche Berlin friedlich zum Stillstand zu bringen. Damit sich die Regierung bewegt, wie sie sagen. Seit Mittwoch laufen die ersten Aktionen.

Protestforscher Dieter Rucht vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung kritisiert die selbsternannte Letzte Generation: "Wir haben in der Bevölkerung eine deutliche Mehrheit von Leuten, die sagen: Wir finden Klimaschutz gut und richtig. Wir haben aber zugleich auch eine deutliche Mehrheit von Leuten, die sagt: Diese Aktionen, die lehnen wir ab." Die Strategie der Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten sei "die größtmögliche Störung des öffentlichen Betriebs".

Die Forderungen der "Letzten Generation" seien "nicht radikal", sagt Rucht. 9-Euro-Ticket, Tempolimit, ein geloster Bürgerrat: "Ich würde sie eher als Nebenschauplätze bezeichnen." Und: "Das sind nicht die großen Baustellen für den Klimaschutz."

Weitere Nachrichten: Bundesweiter Bahnstreik, Gescheiterte Waffenruhe im Sudan.

Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

Redaktion: Tami Holderried, Nadja Schlüter, Wanda Silberhorn

Produktion: Annika Bingger

Zusätzliches Audiomaterial über: Welt - Nachrichtensender, ProSieben.

SZ Plus-Podcast "German Angst"

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