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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Glyphosat-Urteil: Hat Bayer sich verzockt?

Glyphosat soll mitschuld an einer Krebserkrankung sein, urteilt ein US-Gericht. Für den Bayer-Konzern ist das ein großer Rückschlag. Er verliert massiv an wert. Aber wieso verteidigt er den Kauf des Glyphosat-Herstellers Monsanto immer noch?

Es war eine der größten Firmenübernahmen überhaupt, als der Pharmakonzern Bayer im vergangenen Jahr das US-Agrarunternehmen Monsanto gekauft hat. Doch die Übernahme könnte Bayer jetzt zum Verhängnis werden.

In den USA hat ein Mann den Konzern verklagt, weil er jahrelang das glyphosathaltige Mittel Roundup zum Pflanzenschutz verteilt hatte und davon an Krebserkrankt sein soll. In der Nacht auf Mittwoch hat das Gericht im Recht gegeben.

Das ist ein großer Rückschlag für den Konzern Bayer, der nach wie vor behauptet, dass Glyphosat unbedenklich sei. Die Bayer-Aktie ist direkt nach dem Urteil massiv eingestürzt. SZ-Wirtschaftsredakteur Thomas Fromm erklärt im Podcast, was für Folgen der Kauf von Monsanto für Bayer noch haben könnte.

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