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"Plan W"-Podcast:Auf in den Kampf: Frauen in die Gewerkschaften!

Frauen sind seltener in Gewerkschaften und dort weniger dominant als Männer - sogar bei den Erzieherinnen. Ein Gespräch mit der Erzieherin und jahrzehntelangen Gewerkschafterin Erni Schaaf-Peitz.

Erni Schaaf-Peitz ist seit mehr als 40 Jahren Erzieherin und seit mehr als 30 Jahren Gewerkschafterin. Weder das eine noch das andere war ihr in die Wiege gelegt. Erzieherin ist sie geworden, weil sich das gut mit ihrer Familie vereinbaren ließ, zur Gewerkschaft ist sie gegangen, weil sie eines Tages keine Lust mehr hatte, Einzelkämpferin zu sein.

Dabei war sie anfangs sogar skeptisch: Was sollte das bringen, sich in einem Verband zu engagieren? Umso mehr ist ihre Begeisterung über die Jahre gewachsen - sowohl für Kinderentwicklung als auch für den Arbeitskampf. Mittlerweile leitet sie schon lange eine Gemeindekita, und ist nicht nur in der sogenannten Großen Tarifkommission von Rheinland-Pfalz, sondern hat eine Gesetzesnovelle zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen in ihrem Bundesland mit auf den Weg gebracht.

Warum sie diese Arbeit wichtig findet, welche Reaktionen sie darauf bekommt, woher es überhaupt kommt, dass Erzieherinnen sich weniger gewerkschaftlich engagieren, und wie sie hofft, dass sich durch Corona das Bewusstsein für die Arbeit ihrer Kolleginnen verändert, erzählt Erni Schaaf-Peitz Lea Hampel in dieser Folge des Plan W Podcasts.

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Der Plan W Podcast ist eine hauseins-Produktion für die Süddeutsche Zeitung.

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