Der Start von Stuttgart 21 verzögert sich bis Ende 2031. Der Umbau des alten Kopfbahnhofs in einen unterirdischen Bahnhof wird außerdem deutlich teurer als geplant: Statt gut 4,5 Milliarden Euro, wie im Finanzierungsvertrag von 2009 vorgesehen, rechnet die Bahn inzwischen mit 14,5 Milliarden Euro.
Aus dem einstigen Zukunftsversprechen ist längst eine der umstrittensten Baustellen Deutschlands geworden. Ein Projekt, das die Frage aufwirft: Warum ist es hierzulande eigentlich so schwer, große Infrastrukturprojekte zu planen und dann auch umzusetzen?
Schließlich ist Stuttgart 21 nur ein Beispiel. Die Bahn muss gerade an vielen Stellen gleichzeitig ran: alte Strecken sanieren, neue bauen, Bahnhöfe umbauen, digitale Technik einführen. Eigentlich müsste jetzt sehr schnell sehr viel passieren. Aber kann die Bahn, kann die Bundesrepublik das überhaupt noch? Über zahllose Baustellen spricht SZ-Bahnexpertin Vivien Timmler in der neuen Ausgabe des Recherchepodcast „Das Thema“.
Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie den Text von Vivien Timmler über ihre Spurensuche bei den Großprojekten der Bahn.
Und hier einen Text über Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.
Einen Text über die weitere Verschiebung von Stuttgart 21 lesen Sie hier.
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