Planspiel BörseZwischen Geldanlage und Zocken

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Beim Planspiel Börse haben Schülerinnen und Schüler vier Monate die Möglichkeit, den Aktienmarkt kennenzulernen.
Beim Planspiel Börse haben Schülerinnen und Schüler vier Monate die Möglichkeit, den Aktienmarkt kennenzulernen. (Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn)

Europas größtes Börsenplanspiel ist Anfang Oktober zum 42. Mal gestartet. Es soll wirtschaftliche Grundkenntnisse und Börsenwissen vermitteln. Verbraucherschützer fürchten, es verleite eher zum Zocken.

Von Christina Lopinski

„Verkaufen, kaufen, das kann alles super schnell gehen.“ Lasse Welters – dunkle Brille, helle Haare, eine Stimme, die sich beim Reden manchmal überschlägt – sitzt in Utah an seinem Schreibtisch. Gerade macht er ein Auslandsjahr in den USA. Welters hat das Planspiel Börse vor zwei Jahren gemeinsam mit einem Freund gewonnen. Damals war er 15 Jahre alt. Innerhalb des viermonatigen Spielzeitraums haben die beiden das Grundkapital von 50 000 Euro um vierzig Prozent auf 70 000 Euro vermehrt. Für den Sieg erhielt die Schule 4000 Euro Preisgeld vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Am Ende sei es ziemlich knapp geworden, sagt Welters. 2000 Euro hätten sein Freund und er am letzten Tag verloren. „Das hat sich bei mir am meisten eingebrannt.“

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