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Betrügerische Geschäfte:Der Schatz, der niemals war

Goldreserven der Deutschen Bundesbank

Gold gilt als krisensichere Anlage. Das macht es für viele Menschen attraktiv.

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Verschollenes Gold, ein Geschäftsführer in U-Haft und Tausende Gläubiger, die zusammen Millionen Euro verloren haben: Der Fall PIM Gold ist ein Wirtschaftskrimi. Bald geht die Sache vor Gericht.

Von Katharina Kutsche, München

Gier frisst Hirn. So hart beschreibt Thomas Selchow, was ihn im vergangenen Jahr dazu getrieben hat, 20 000 Euro in Gold anzulegen. 20 000 Euro, die er in Gänze nicht wiederbekommen wird, so wie die Dinge liegen. Denn das Unternehmen, bei dem er das Gold gekauft hat, ist insolvent, der Geschäftsführer in Untersuchungshaft. Was der Insolvenzverwalter gesichert hat, reicht nicht, um ihn und die anderen 7800 Gläubiger voll zu entschädigen.

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