MeinungPFASVerbietet endlich die Ewigkeits-Chemikalien

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Kommentar von Hanno Charisius

Lesezeit: 3 Min.

Da klebt nichts: PFAS-Chemikalien sind auch in manchen Pfannen enthalten. Denn sie sind extrem abriebfest, sie können fett- oder wasserabweisend sein oder aber hitze- und säureresistent.
Da klebt nichts: PFAS-Chemikalien sind auch in manchen Pfannen enthalten. Denn sie sind extrem abriebfest, sie können fett- oder wasserabweisend sein oder aber hitze- und säureresistent. (Foto: Jan Woitas/dpa)

Man sieht sie nicht, man riecht sie nicht - und doch sind sie überall: Chemikalien, die ewig bleiben, auch PFAS genannt. Ein Verbot wäre folgenreich, aber notwendig.

Kohlenstoff ist der Stoiker unter den chemischen Elementen. Er kann gut mit fast allen anderen und ist auch ansonsten durch und durch stabil. Das ganze Leben, wie man es auf Erden kennt, baut darauf auf. Ganz anders Fluor, im Periodensystem nur drei Positionen rechts vom Kohlenstoff. Auch Fluor geht gerne Verbindungen ein, ist allerdings viel radikaler. Ätzend, giftig, äußerst reaktionsfreudig. Zusammen sind die beiden fast unschlagbar. Die chemische Bindung zwischen Kohlenstoff und Fluor gehört zu den stärksten in der Natur.

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