Pandora Papers:"Es ist nicht billig, ein Leben zu retten"

Interview Wie/Wo Steuervermeidung leben kostet:

Wenn globale Unternehmen ihre Gewinne in Steueroasen verschieben, verlieren oft auch ärmere Staaten wichtige Einnahmen. Darunter leidet die Bevölkerung.

(Foto: Collage: Joan Wong)

Weil Steuereinnahmen fehlen, sterben gerade in ärmeren Ländern Kinder und Mütter, zeigt ein neues Forschungsmodell. Die Autoren sagen: Steueroasen nehmen die tödlichen Folgen ihres Handelns billigend in Kauf.

Interview von Thomas Balbierer und Hannes Munzinger

Regierungen könnten innerhalb von zehn Jahren die Leben von rund 680 000 Kindern und Müttern retten - wenn es keine Steueroasen mehr gäbe. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam um die schottische Kinderärztin Bernadette O'Hare und den englischen Ökonomen Stephen Hall. Die Berechnungen basieren auf einem wissenschaftlichen Modell, das erstmals für jedes Land der Erde ermitteln kann, wie tödlich Steuerflucht ist.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Brexit
Jetzt ist es Essig bei den English Shops
Volkswagen T6.1 California
VW California
Tiny House auf vier Rädern
Harald Welzer
Soziologe Harald Welzer
"Als sei das Auto noch zukunftsfähig"
neuanfang
Liebeskummer
"Wer sich selbst kennt, hat einen riesigen Vorteil in Liebesbeziehungen"
Young Woman in Bed with Insomnia; Besser schlafen
Besser schlafen
"Es entsteht ein Negativstrudel"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB