Gesundheit:Wie sich Deutschland für die nächste Pandemie rüstet

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In Halle stellt Wacker Chemie künftig mRNA-Impfstoffe her. Der Bund hat sich Kapazitäten gesichert. Für die nächste Pandemie soll Deutschland besser vorbereitet sein. (Foto: Steffen Wirtgen/Wacker)

Mit Firmen wie Wacker hat der Bund Bereitschaftsverträge geschlossen, sie müssen Kapazitäten für Impfstoffe vorhalten. Doch die Lieferung von Generika ist alles andere als sicher.

Von Elisabeth Dostert

Die Bänder, die zu Werkseröffnungen durchtrennt werden, gibt es in allen möglichen Signalfarben. Das, was die Männer und Frauen bei der Eröffnung des mRNA-Kompetenzzentrums von Wacker in Halle durchtrennen, ist orange. Es soll ein Signal für vieles sein: Wacker, Halle, Sachsen-Anhalt. Für Wirtschaftsminister Sven Schulze ist es ein Beleg dafür, dass sein Bundesland weiß, wie Deutschland-Geschwindigkeit geht. Das ist das Tempomaß, das Bundeskanzler Olaf Scholz gesetzt hat. Der war auch eingeladen, genauso wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Die haben es nicht nach Halle geschafft. Dabei geht es hier um Wichtiges, darum, wie gut sich Deutschland auf die nächste Pandemie vorbereitet. Anfang 2020, als sich das Coronavirus von China aus ausbreitete, war Europa schlecht vorbereitet - man könnte auch sagen gar nicht.

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