Silicon ValleyPalantir-Chef zieht es nach Liechtenstein

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Alex Karp ist einer der Gründer und Chef von Palantir – und könnte durch den Börsengang sehr viel Geld verdienen.
Alex Karp ist einer der Gründer und Chef von Palantir – und könnte durch den Börsengang sehr viel Geld verdienen. Ludovic Marin/AFP

Nach Peter Thiel verlässt mit Alex Karp ein zweiter Tech-Milliardär und Trump-Günstling die USA. Im Fürstentum profitiert er von einer Sonderregelung für Superreiche.

Von Uwe Ritzer, Vaduz

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Spekulationen, dass Alex Karp, 54, Chef des umstrittenen US-Datenriesen Palantir, nach Liechtenstein umgezogen sein könnte, hielten sich dort schon einige Jahre. Doch obwohl das im oberen Rheintal zwischen Österreich und der Schweiz gelegene Fürstentum ein Zwergstaat ist, in dem sprichwörtlich jeder jeden kennt, wusste niemand etwas Genaues. Und wer in Regierung und Verwaltung etwas wusste, hielt konsequent dicht. Recherchen von Medien prallten stets an einer Mauer des Schweigens in Politik und Behörden ab. Nun aber ist das Geheimnis kein Geheimnis mehr. Denn eine gegen Blicke von außen hermetisch abgeriegelte Großbaustelle im Villenviertel von Schaan, der größten Gemeinde Liechtensteins, gehört Alex Karp. Er baut sich auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück ein Haus.

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