OnlinehandelOtto will knapp 460 Vollzeitstellen abbauen

Die Entscheidung wurde mit dem Otto-Betriebsrat verhandelt, heißt es aus dem Konzern.
Die Entscheidung wurde mit dem Otto-Betriebsrat verhandelt, heißt es aus dem Konzern. Daniel Reinhardt/dpa

Vor allem der Standort Hamburg ist betroffen. Ziel des Konzerns ist es, Kosten zu senken. Der Abbau solle „fair und sozialverträglich“ ablaufen.

Der Hamburger Onlinehändler Otto plant, knapp 460 Vollzeitstellen abzubauen, vor allem am Standort Hamburg. Größere Veränderungen seien im Marketing, im Controlling sowie in den Tech-Bereichen vorgesehen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. „Diese schwierige Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen und ist das Ergebnis mehrmonatiger, konstruktiver Verhandlungen mit dem Otto-Betriebsrat“, hieß es. Zunächst berichtete das Hamburger Abendblatt.

Ziel sei es, interne Strukturen zu vereinfachen, Bürokratie abzubauen, Kosten zu senken und das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. So sollen die jährlichen Kosten bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um 110 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro gesenkt werden.

Otto kündigte an, die anstehenden Veränderungen „so fair, respektvoll, transparent und sozialverträglich wie möglich“ zu gestalten. Für die betroffenen Mitarbeiter soll es Altersteilzeit-Angebote und Aufhebungsangebote geben. Auch ein Wechsel in eine Transfergesellschaft sei möglich. Eine solche Gesellschaft übernimmt Arbeitnehmer befristet, qualifiziert sie weiter und bringt sie im günstigsten Fall wieder auf dem Arbeitsmarkt unter.

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