OnlinehandelOtto entlässt rund 480 Callcenter-Mitarbeitende

Das Logo des Otto Konzerns ist an der Konzernzentrale in Hamburg vor blauem Himmel zu sehen.
Das Logo des Otto Konzerns ist an der Konzernzentrale in Hamburg vor blauem Himmel zu sehen. Daniel Reinhardt/dpa
  • Der Onlinehändler Otto entlässt rund 480 Callcenter-Mitarbeiter und schließt acht von 13 Standorten zum 31. August.
  • Als Gründe nennt das Unternehmen verschärften Wettbewerb, schwache Konjunktur und veränderten Kundenkontakt, wobei der telefonische Kontakt an Bedeutung verliert.
  • Otto bietet betroffenen Mitarbeitern Abfindungen oder einen Wechsel in eine Transfergesellschaft an und stockt das Transferkurzarbeitergeld auf.
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Der Onlinehändler Otto verkleinert seinen Kundenservice und schließt acht seiner 13 Callcenter-Standorte.

Der Hamburger Onlinehändler Otto entlässt rund 480 Callcenter-Mitarbeiter. Das teilte das Unternehmen heute mit. Als Gründe nennt Otto den verschärften Wettbewerb, die anhaltend schwache Konjunktur in Deutschland und den veränderten Kontakt der Kunden. Der telefonische Kontakt verliere an Bedeutung. Die Strukturen im Kundenservice seien wirtschaftlich nicht mehr tragfähig. Zunächst berichtete das „Hamburger Abendblatt“.

Otto plant, zum 31. August acht der 13 Standorte des Kundenservices zu schließen. Das Unternehmen stellt demnach die Standorte Alzenau, Bad Salzuflen, Bochum, Niederzier, Kassel, Leipzig, Stuttgart, Nürnberg ein. Der Kundenservice bleibe in Magdeburg, Neubrandenburg, Hamburg, Dresden und Erfurt mit ungefähr 700 Mitarbeitern erhalten. Zudem gebe es externe Partner.

Otto kündigte an, den betroffenen Mitarbeitern Abfindungen oder einen Wechsel in eine Transfergesellschaft anzubieten. Eine solche Gesellschaft übernimmt Arbeitnehmer befristet, qualifiziert sie weiter und bringt sie im günstigsten Fall wieder auf dem Arbeitsmarkt unter. Das sogenannte Transferkurzarbeitergeld stocke Otto auf.

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