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Ost-West-Angleichung:VW schließt Tariflücke

Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erhalten die VW-Beschäftigten in Sachsen eine Perspektive für gleiche Arbeitsbedingungen wie im Westen. Bis 2027 soll die Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden sinken, wie aus einer Ankündigung vom Mittwoch hervorgeht. Die neue Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo äußerte, "gesellschaftspolitisch" sei die Integration längst geboten. Beim Flächentarif der Metall- und Elektrobranche ist das aber noch nicht in Sicht. Beim Tarifabschluss in Sachsen am Dienstagabend gelang der IG Metall keine Ost-West-Angleichung. Die Arbeitgeber sagten aber weitere Gespräche zu. Dabei soll eine Tarifregelung gefunden werden, die auf betrieblicher Ebene Schritte zum West-Niveau ermöglicht.

© SZ vom 14.05.2021 / dpa
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