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Online-Marktplätze:Die Stadt als digitales Kaufhaus

Einzelhändler wehren sich online gegen den amerikanischen Amazon-Konzern. Lokale Marktplätze sind eine der letzten Nischen im Internet.

Das hören sie oft hier. Wie schade es doch wäre, wenn man nicht mehr die Füller bei Illert kaufen könnte oder den Erdbeere-Rosen-Sirup im Naschkatzenparadies oder die Pfannen bei Feuerstein. "75 Prozent der Leute wollen lieber im Geschäft in ihrer Stadt kaufen und nicht bei Amazon", sagt Christian Feuerstein. Sein Haushaltswarengeschäft in Wuppertal-Vohwinkel feiert gerade 150-jähriges Bestehen. Wobei, zu feiern gibt es wenig. Feuerstein sitzt in der Etage über seinem Geschäft im Halbdunkeln. "Wir sterben in Raten", orakelt er finster. Der Umsatz hat sich seit 1998 halbiert. Den anderen Geschäftsinhabern in Wuppertal geht es nicht viel besser.

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