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Online-Handel:Weniger Nachfrage bei  Zalando

Die Pandemie verdirbt vielen Menschen offenbar auch die Lust aufs Online-Shoppen. Europas größter Online-Modehändler Zalando jedenfalls kämpft seit den Einschränkungen des öffentlichen Lebens in vielen Ländern mit einer geringeren Nachfrage. Dies teilte das Berliner Unternehmen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters mit. Details nannte Zalando nicht. Doch vor den Einschränkungen wie geschlossener Schulen und dem Aufruf zum Arbeiten im Home-Office sei das Geschäft kaum beeinträchtigt gewesen. Zalando gibt damit einen der ersten Hinweise darauf, dass nicht nur der stationäre Einzelhandel wegen zahlloser geschlossener Läden große Einbußen hinnehmen muss, sondern auch Online-Anbieter betroffen sind. Bis zum Ausbruch des Coronavirus lief bei Zalando das Geschäft. 2019 gewann Europas größter Online-Modeversandhändler 4,6 Millionen aktive Kunden hinzu. Konkreten Einblick ins erste Quartal gibt Zalando am 7. Mai. 2019 waren die Erlöse um 20,3 Prozent gestiegen.

© SZ vom 26.03.2020 / Reuters

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