Oliver ZipseWarum der scheidende BMW-Chef zu Airbus geht

Lesezeit: 4 Min.

Oliver Zipse ist noch bis Mitte Mai Vorstandsvorsitzender von BMW. Doch an Ruhestand denkt der 62-Jährige noch lange nicht.
Oliver Zipse ist noch bis Mitte Mai Vorstandsvorsitzender von BMW. Doch an Ruhestand denkt der 62-Jährige noch lange nicht. Johannes Simon

Nach 35 Jahren in der Autoindustrie soll der Noch-BMW-Chef in dieser Woche Verwaltungsrat beim Flugzeughersteller Airbus werden.

Von Caspar Busse und Jens Flottau

Vom Trainee bis zum Vorstandsvorsitzenden in einem Unternehmen, eine solche Karriere machen heute nicht mehr viele. Oliver Zipse, 62, gehört dazu. Nach einem Maschinenbaustudium an der TU Darmstadt heuerte der gebürtige Heidelberger 1991 bei BMW in München im Bereich Entwicklung, technische Planung und Produktion an („Das war gefühlt wie am ersten Schultag“) und machte dann Karriere. Im Sommer 2019 wurde Zipse Vorsitzender des Vorstands – und sorgte mit dafür, dass die Münchner im Vergleich zu den anderen großen Autoherstellern Mercedes-Benz und Volkswagen mit Porsche und Audi noch am besten dastehen.

Zur SZ-Startseite

Interview mit BMW-Chef Zipse
:„BMW ohne Werk in München – das kann und will ich mir nicht vorstellen“

BMW-Chef Oliver Zipse kann das Jammern über den Standort Deutschland nicht mehr hören. Er fordert mehr Selbstbewusstsein und erklärt, wie er auf das Zollchaos und den Krieg in Iran reagiert.

SZ PlusInterview von Caspar Busse, Thomas Fromm und Alexander Mühlauer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: