Es war ein wildes Rennen, im Juni 2023. Vier Flächen waren zu haben, drei in der Nordsee, eine in der Ostsee. Mehrere Bieter wollten dort Windparks errichten. Alle waren bereit, auf jegliche Förderung zu verzichten. Weshalb am Ende, nach mehreren Gebotsrunden, zwei Konzerne den Zuschlag bekamen, die dafür Geld zahlten, richtig viel Geld: die Ölkonzerne BP und Total Energies. Unfassbare 12,6 Milliarden Euro wollten die Unternehmen hinlegen, um die Windparks errichten zu dürfen. Mit Betonung auf: wollten.
Nord- und OstseeÖlkonzerne verlieren Interesse an Offshore-Windpark
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BP und Total Energies boten einst Milliarden, um Windparks zur See errichten zu dürfen. Jetzt haben sie anscheinend andere Pläne – womöglich mit gravierenden Folgen für die Energiewende.
Von Michael Bauchmüller und Verena von Ondarza, Berlin