Nord- und OstseeÖlkonzerne verlieren Interesse an Offshore-Windpark

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Der Offshore-Windpark Riffgat liegt etwa 15 Kilometer nördlich der Insel Borkum.
Der Offshore-Windpark Riffgat liegt etwa 15 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Sina Schuldt/dpa

BP und Total Energies boten einst Milliarden, um Windparks zur See errichten zu dürfen. Jetzt haben sie anscheinend andere Pläne – womöglich mit gravierenden Folgen für die Energiewende.

Von Michael Bauchmüller und Verena von Ondarza, Berlin

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Es war ein wildes Rennen, im Juni 2023. Vier Flächen waren zu haben, drei in der Nordsee, eine in der Ostsee. Mehrere Bieter wollten dort Windparks errichten. Alle waren bereit, auf jegliche Förderung zu verzichten. Weshalb am Ende, nach mehreren Gebotsrunden, zwei Konzerne den Zuschlag bekamen, die dafür Geld zahlten, richtig viel Geld: die Ölkonzerne BP und Total Energies. Unfassbare 12,6 Milliarden Euro wollten die Unternehmen hinlegen, um die Windparks errichten zu dürfen. Mit Betonung auf: wollten.

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