Geldanlage:Anbieter offener Immobilienfonds geben sich gelassen – zu Recht?

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Das Bürohochhaus der Union Investment, Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken, in Frankfurt am Main. (Foto: Arne Dedert/picture alliance / Arne Dedert/d)

Nach dem 800-Millionen-Euro-Verlust in einem offenen Immobilienfonds verbreitet die Branche Optimismus. Die Unsicherheit aber bleibt – genauso wie die offene Hintertür.

Von Stephan Radomsky

Der Schock hatte es in sich, und offensichtlich wirkt er nach: Ohne Vorwarnung und zunächst ganz leise verpufften vor zwei Wochen plötzlich rund 800 Millionen Euro aus dem offenen Immobilienfonds Uni Immo Wohnen ZBI. Der Fonds, in dem vor allem Sparer und Privatanleger der Volks- und Raiffeisenbanken ihr Geld hatten, war auf einen Schlag fast ein Fünftel weniger wert – und der Aufruhr groß. Bis ins Fernsehen schaffte es die Nachricht von dem Fall, über den die SZ zuerst berichtet hatte. Eine absolute Ausnahme für eine Geldanlage, die bis zuletzt als „geringes Risiko“ für „konservative“ Anleger verkauft wurde.

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