ÖPNV:Bei diesen Streiks gehören Klima und Kohle zusammen

ÖPNV: Blick auf eine leere Bushaltestelle am Stadtrand von Leipzig. In dem bundesweit in regionalen Verhandlungen laufenden Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs hatte die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte der Branche in mehreren Bundesländern zu einem Warnstreik aufgerufen.

Blick auf eine leere Bushaltestelle am Stadtrand von Leipzig. In dem bundesweit in regionalen Verhandlungen laufenden Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs hatte die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte der Branche in mehreren Bundesländern zu einem Warnstreik aufgerufen.

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Aktivisten verbünden sich mit der Gewerkschaft, um bessere Arbeitsbedingungen im Nahverkehr durchzusetzen. Dafür gibt es gute Gründe.

Kommentar von Alexander Hagelüken

Schon wieder ein Streik. Überall, wo diese Woche in Deutschland Nahverkehrsbusse und -bahnen ausfallen, dürften Menschen genervt sein. Und dann paktieren zum Aktionsfinale an diesem Freitag auch noch pauschal als sympathisch geltende Klimaschützer mit der Gewerkschaft, um zu demonstrieren. Ist das Bürgerquälerei im Öko-Mantel? Nein, das Bündnis von Verdi mit Fridays for Future und anderen Aktivisten hat durchaus seine Logik. Es darf aber nicht als Freibrief für schrankenlosen Arbeitskampf herhalten.

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