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Ökostrom-Förderung:Rekordminus auf EEG-Konto

Die Förderung von Ökostrom über die EEG-Umlage hat das vergangene Jahr mit einem Rekordminus von fast 6,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Das geht aus der Bilanz des EEG-Kontos für 2020 hervor. Danach erhielten die Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft- oder Biomasseanlagen knapp 30,2 Milliarden Euro für den erzeugten Strom. Einschließlich weiterer Kosten beliefen sich die Gesamtausgaben auf 30,9 Milliarden Euro. An Einnahmen wurden aber nur 24,5 Milliarden Euro verbucht. Der Löwenanteil des Geldes stammte mit 23,2 Milliarden Euro aus der EEG-Umlage, die von fast allen Stromverbrauchern bezahlt werden muss. Über sie die Differenz zwischen den garantierten Vergütungen für die Erzeuger und den an der Strombörse erzielten Erlösen für den Strom ausgeglichen.

© SZ vom 13.01.2021 / dpa
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