MeinungWeltwirtschaftWenn Ökonomen "Praktische Leute" werden

Essay von Nikolaus Piper

Lesezeit: 6 Min.

Der frühere Fed-Chef Ben Bernanke bei einer Pressekonferenz am Montag in der Denkfabrik Brookings Institution in Washington.
Der frühere Fed-Chef Ben Bernanke bei einer Pressekonferenz am Montag in der Denkfabrik Brookings Institution in Washington. KEN CEDENO/REUTERS

Ben Bernanke, Ludwig Erhard, Karl Schiller und John Maynard Keynes - Wirtschaftswissenschaftler können schwere Fehler begehen, wenn sie in die Politik gehen, obwohl ihre Theorien vollkommen richtig sein können.

Soll niemand behaupten, Ökonomen säßen im Elfenbeinturm. "Die Ideen von Ökonomen und politischen Philosophen, gleichgültig, ob sie nun richtig oder falsch sind, sind von weit größerem Einfluss, als man normalerweise vermutet", wusste schon der große John Maynard Keynes. In Wirklichkeit werde die Welt von fast nichts anderem regiert. "Praktische Leute, die sich frei von jeglichem intellektuellen Einfluss wähnen, sind in der Regel die Sklaven irgendeines verstorbenen Ökonomen."

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