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Ökologische Landwirtschaft:Bye-bye, Bio

Ganzer Stolz: Ex-Bio-Bauer Johann Glockner im Stall mit seinen Kühen

(Foto: Claus Schunk)

Die Bio-Branche boomt und Johann Glockner war dabei. Seit kurzem kommt aus den Eutern seiner Kühe keine Bio-Milch mehr, obwohl sich in seinem Stall kaum etwas ändert. Warum? Eine Spurensuche im Grenzland zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft.

Das Schild am Bretterzaun neben der Hofeinfahrt hängt noch: "Naturland" steht da, in Grün, darüber drei sich biegende Blätter. Grün ist es rund um den Bauernhof von Johann Glockner immer noch und drinnen eigentlich auch, doch das Schild eines der größten ökologischen Anbauverbände müsste weg. Bald will Glockner hinausgehen und zumindest handschriftlich darüber ergänzen: "Leider nicht mehr". Um niemanden mehr in die Irre zu führen. Aber auch, um Fragen aufzuwerfen.

Recherche

"Erst das Fressen, dann die Moral - wie sollen wir uns künftig ernähren?" Diese Frage hat unsere Leser in der vierten Abstimmungsrunde unseres Projekts Die Recherche am meisten interessiert. Dieser Text ist einer von zahlreichen Beiträgen, die sie beantworten sollen. Alles zur Recherche zu Fressen und Moral finden Sie hier, alles zum Projekt hier.

Seit Anfang des Jahres ist Johann Glockner, 59, aus Reitham, einem 110-Einwohner-Dorf im bayerischen Oberland, kein Bio-Bauer mehr und aus den Eutern seiner Kühe kommt keine Bio-Milch mehr, für die er zehn Cent mehr pro Liter bekäme. Dabei hat sich nicht viel geändert. Und deswegen hat Glockner ein Interesse daran, zu erklären, warum das so ist.

Fünf Prozent weniger Bio-Betriebe pro Jahr

Es geht vielen so wie ihm. Eine Studie des Thünen-Instituts kam 2013 zu dem Ergebnis, dass pro Jahr 415 Bio-Betriebe und damit 3,3 Prozent wieder zur konventionellen Landwirtschaft zurückkehren. Weitere 191 geben ganz auf. Vor allem aus ökonomischen Gründen: Weil sie zu wenig verdienen, weil Prämien gekürzt wurden, die Kosten für Bio-Futter, Kontrollen und Zertifizierung zu hoch waren oder sie ihre Ware nur schwer vermarkten konnten. Damit gehen der ökologischen Landwirtschaft Jahr für Jahr fast fünf Prozent der Betriebe verloren.

Obwohl man hierzulande händeringend, mit Programmen, Vor-Ort-Beratern und Kursen an eigens eingerichteten Akademien (wie dieser oder dieser) versucht, mehr Landwirte für die ökologische Landwirtschaft zu gewinnen. Weil es zu wenig Bio-Bauern und zu wenig Flächen für den stetig steigenden Bedarf gibt. 2013 ist der Bio-Markt in Deutschland um 7,2 Prozent gewachsen. Die bewirtschaftete Fläche nur um ein, die Zahl der Betriebe um zwei Prozent. Weil die Nachfrage nicht mehr zu decken ist, wird bereits heute ein Großteil der Bio-Lebensmittel importiert - ein Paradoxon eigentlich, angesichts des ursprünglichen Anspruchs an den ökologischen Landbau.

Johann Glockner ist ein konservativer Mann. Er ist Mitglied im CSU-Ortsverband, trägt Cordhose, grünkariertes Hemd, Strickweste. In seiner Stube blättert er mit Fingern, rissig und dick wie Flaschenhälse, in seinen Unterlagen, in Biorichtlinien, Abrechnungen und Jahresbilanzen. Über ihm im Herrgottswinkel das Kruzifix, Heiligenbilder darunter. Aber Glockner, kräftig, grau-weißer Drei-Tage-Bart, dünner werdendes Haar, ist kein Klischee des grantelnden oberbayerischen Landwirts, der mit dem neumodischen Bio-Kram nichts zu tun haben will. Das will er oder vielmehr wollte er, gerade weil er ein konservativer Mann ist - im Wortsinn.

Weil es ihm darum geht, zu erhalten, was er hat. Er wirtschaftet nachhaltig, auch wenn das vielleicht doch ein zu neumodisches Wort ist. Aus ökonomischer Vernunft und aus Überzeugung. Glockner hat 23 Milchkühe, im Schnitt sind es in Deutschland 67 pro Halter. Der Stall ist überschaubar, Spinnweben in den Ecken, durch die Fenster fällt gelblich das Licht. Die Kühe sitzen oder liegen auf dem Boden, vorne eine Rinne fürs Futter, hinten eine für den Kot. Sie fressen, kauen, mahlen, schauen. Eine reckt den Kopf, Glockner stupst mit dem Zeigefinger gegen die rosafarbene, feuchte Stelle zwischen den Nüstern: "Neugierig, gell?"

10.000 Liter pro Jahr aus den Eutern der Hochleistungskühe

Eine Kuh gibt Milch, wenn sie ein Kälbchen bekommt. Seit der Mensch sich der Euter angenommen hat, ist die Jahresleistung, so nennt man das, kontinuierlich gestiegen. 2013 waren es der Deutschen Milchleistungsprüfung zufolge im Schnitt 8200 Liter, mehr als doppelt so viel wie noch 1950. Die Spitzenwerte der Hochleistungskühe liegen bei mehr als 10.000 Litern. Glockner spricht da von "Doping", weil solche Werte nur mit erheblichem Kraftfuttereinsatz zu erreichen sind, und kritisiert den grassierenden "Gigantismus" in der Landwirtschaft. "Nur Vollgas fahren geht nicht." In diesem System ist die Kuh eine milchproduzierende Maschine. Wenn die Maschine kaputtgeht, wird sie ausgetauscht und verschrottet. Die Durchschnitts-Milchkuh wird etwa fünf Jahre alt.

Glockners Kühe geben auch Milch, 5700 Liter im Jahr. Sie könnten mehr geben, aber dann dürften sie nur fressen und im Stall stehen und keine Kalorien auf dem Weg zur Weide verbrennen. Glockner müsste ihnen das Gras mit dem Traktor auf den Hof fahren, was er nicht will. Sie werden älter, 7,2 Jahre im Schnitt. Und deswegen ist ihre Gesamtleistung, wie es heißt, höher als der Durchschnitt. Wie bei Frieda, deren goldene Plakette Glockner stolz zeigt, für 70.000 Liter Milch Lebensleistung. Eine "Ausnahmekuh" nennt Glockner sie.

Und sie haben Hörner, weil "ich meine Küh' net verstümmeln lass', weil eine Kuh mit Hörndl noch Würde hat". Weil die Hörner länger werden, je älter eine Kuh wird, und sie Jahresringe haben wie die Bäume: ein Ring pro Kalb. Die Hörner einer Kuh sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern die Ausnahme. Selbst 70 Prozent der Bio-Betriebe enthornen. Er sehe an den Augen, ob es einer Kuh gut gehe, sagt Glockner, und dass es bei seinen so sei. Er glaubt das, auch wenn sich seine Kühe nicht viel bewegen können, zumindest im Winter nicht, und obwohl sie an Hals und Schulter Tag für Tag zwischen zwei mit rotem Plastik ummantelten Bügeln stehen.

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Abschied vom Leben als Bio-Bauer

Glockners Kühe haben Hörner, weil "ich meine Küh' net verstümmeln lass', weil eine Kuh mit Hörndl noch Würde hat". Bio-Bauer ist er aber trotzdem nicht.

(Foto: Claus Schunk)

Die Anbindehaltung ist der Grund dafür, dass Glockner das Schild an seinem Hof abnehmen oder zumindest ergänzen muss. Sie war bislang noch als Ausnahmeregelung in kleinen Betrieben zulässig, ist aber in der biologischen Landwirtschaft seit Jahresbeginn gänzlich verboten. Im Sommer ist das kein Problem, aber im Winter will der Bauer seine Kühe nicht nach draußen schicken. Zu viel Schnee, kein Platz, Unfallgefahr zu groß und überhaupt würden sie das gar nicht wollen. Mit dem Stock müsste er seine Viecher raustreiben, sagt Glockner.

Im Winter bräuchte er also einen Laufstall, damit die Kühe sich bewegen können, aber das lässt sich in dem alten Gebäude, das er von seinem Vater übernommen hat, nicht machen. Und neu bauen? Einen Riesenstall und dem Sohn Zehntausende Euro Schulden übergeben? Will er nicht. Den Betrieb vergrößern? Er wolle sich nicht "ins Hamsterrad einspannen lassen", wie so viele andere, die vor lauter Arbeit nicht mehr ein noch aus wissen. Also wird er sich durchlavieren, bis zur Rente, die just mit dem Jahr zusammenfällt, in dem die Anbindehaltung auch in konventionellen Betrieben nicht mehr zulässig sein soll. Dann soll der Junior selbst entscheiden, wie er weitermacht.

Glockner ist kein Ideologe, der seine Ernte am Mondkalender orientiert und für den Tierschutz demonstrieren geht. Er ist kein dunkelgrüner Fanatiker, der in der Freizeit seine Kühe streichelt. Davon sind die meisten Bio-Bauern weit entfernt. Sie sind Profis, die versuchen, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen.

Kein Gift, keine großen Maschinen, viel Gras

Glockner macht, was er für richtig hält und das deckt sich oft mit den Bio-Richtlinien und den Prinzipien nachhaltiger Landwirtschaft. Er fährt nicht mit schwerem Gerät auf den Wiesen hin und her, weil das den Boden zu sehr verdichtet. Er hat einen zwölf Jahre alten Traktor und repariert selbst. Er mag kein Gift auf seinem Grund und Boden versprühen. Die früheren Generationen hätten das Land nicht kaputtgemacht und "wir haben auch nicht das Recht dazu", sagt er.

Die Kühe bekommen zu drei Viertel Grundfutter, das heißt, sie fressen, was auf den 30 Hektar wächst, die Glockner bewirtschaftet. Mindestens 60 Prozent des Futters für Wiederkäuer müssen in Bio-Betrieben nach der EG-Öko-Verordnung vom eigenen oder einem Betrieb aus der Region kommen Im Sommer stehen die Kühe von morgens bis abends auf der Weide, im Winter gibt es getrocknetes Gras. Glockner nimmt eine Handvoll aus der Futterrinne im Stall, drückt es an die Nase, riecht wie an einer guten Zigarre. Den Rest kauft er ein, weil die Wiesen nicht mehr hergeben und weil die Viecher das auch bräuchten. Weil sie so hochgezüchtet seien, dass ihr Organismus das energiereichere Kraftfutter verlange.

Und was Glockner für richtig hält, deckt sich oft mit dem, was ökonomisch angezeigt ist. Er spritzt seine Wiesen auch deswegen nicht, weil das schlicht Geld kostet. Genauso wie der Diesel in seinem Tank, auch deswegen lässt er den Traktor gern stehen. Er gibt seinen Kühen Namen, aber er vergleicht sie auch mit Motoren, die Treibstoff brauchen. Er gibt ihnen das Futter von den eigenen Wiesen auch deswegen, weil ihn das nichts kostet. Er geht gut mit ihnen um, weil er Respekt vor ihnen hat, aber auch, weil sie dann mehr und bessere Milch geben und nicht nach vier, fünf Jahren "verschlissen" sind, wie er sagt. Und wenn sie nicht mehr genug Milch gibt, dann kommt auch Frieda zum Schlachter.

800 Euro plus nach der Umstellung

Und er ist vor fünf Jahren Bio-Bauer geworden, weil damals der Milchpreis stark gefallen war und die 30 Cent pro Liter, die die Molkerei zahlte, nicht reichten. Für Bio-Milch gab es gut zehn Cent netto oben drauf. Die Umstellung war reibungslos, weil er schon früh darauf hingearbeitet hat, flexibel zu sein, wie er sagt, weil er aufgrund seiner Wirtschaftsweise schon nahe an den Vorgaben war. "Mir ist noch immer was eingefallen, wenn es ein Problem gegeben hat. Ich muss mit dem System arbeiten." Was sich für ihn und die Kühe änderte: Sie bekamen von nun an Bio-Kraftfutter. Das ist zwar doppelt so teuer, aber Glockner hat genau ausgerechnet, ob es sich angesichts des höheren Milchpreises lohnte. Am Ende standen pro Monat 800 Euro plus unter dem Strich. So einfach war das.

So einfach war es auch am Ende. Bei der Anbindehaltung deckten sich das, was Glockner wollte und das, was die Bio-Regeln wollten, nicht mehr. Die fünf Jahre seien ein Experiment gewesen, sagt er, das Ende immer schon in Sichtweite. "Ich hätte sonst sofort weitergemacht."

Kurz vor Weihnachten kam die Naturland-Vertreterin noch einmal zu Besuch. Es sei ein herzliches Gespräch gewesen, sagt Glockner, und verstanden habe ihn die Dame auch. "Die kann ja auch rechnen." Genug Geld für einen neuen Stall hätte er nicht verdient mit der Bio-Milch. Jetzt kauft er wieder normales Kraftfutter, sonst ändere sich nichts, behauptet er. "Ich bin eigentlich immer noch ein Bio-Betrieb, nur dass ich keine Zulassung mehr habe." Und dass das Geld, das er von der Molkerei bekommt, weniger wird. Aber nachdem der Milchpreis nun wieder bei 41 Cent netto liegt, tut das auch nicht allzu weh.

Genauso wenig wie der Abschied von seinem Dasein als Bio-Bauer. Die Kontrollen, zwischenzeitlich alle zwei Monate, haben ihn eh genervt. Für ihn war es vor allem ein Etikett, das für einen Unterschied steht, der so groß gar nicht ist oder zumindest nicht sein muss. Die Grabenkämpfe zwischen konventionell und bio, den Bösen hier, den Guten dort, den skrupellosen Tierquälern auf der einen und den Streitern für eine bessere Welt auf der anderen, existieren vor allem in der Wahrnehmung derer, die außerhalb des Systems stehen, sagt er: "Es kommt darauf an, wie man mit den Kühen umgeht", so Glockner. Vielleicht fällt es ihm auch deswegen so schwer, das Schild an seiner Hofeinfahrt abzunehmen.

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