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Öffentlicher Dienst:Streiks vor dritter Tarifrunde

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes am Donnerstag haben Gewerkschaften und Beschäftigte erneut Druck gemacht. In Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg legten Hunderte Beschäftigte die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. In Niedersachsen und Bremen waren neben den Ausständen ungefähr 15 000 Menschen bei "kleineren und größeren Kundgebungen" unterwegs, wie ein Sprecher sagte. Verdi-Chef Frank Werneke sagte, man wolle in der kommenden Tarifrunde zu einem Ergebnis kommen, doch es gebe noch große Differenzen. Bund und Kommunen hatten zuletzt insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt über drei Jahre angeboten. Die Gewerkschaften fordern bei einer einjährigen Laufzeit ein Plus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat.

© SZ vom 22.10.2020 / dpa
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