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OECD-Treffen in Paris:Auf Krawall gebürstet

U.S. Commerce Secretary Wilbur Ross And France's President Emmanuel Macron Speak At OECD Conference

Auf Distanz: US-Handelsminister Wilbur Ross (li.) und Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire.

(Foto: Christophe Morin/Bloomberg)

"Wir mögen das ewige Palaver nicht": Bei der Zusammenkunft in Paris prallen die Vorstellungen der Amerikaner und die der Europäer über die künftige Ordnung der Weltwirtschaft aufeinander.

Wilbur Ross kommt deutlich vor seinen Amtskollegen zum Treffpunkt fürs Gruppenbild. Nun steht er ziemlich allein im Garten der OECD-Zentrale in Paris herum. Aber Alleinsein stört ihn nicht. Eigentlich ist er nur konsequent, hat der Vertreter von US-Präsident Donald Trump zuvor beim Treffen der Industrieländerorganisation doch klargemacht, wie überflüssig er die Debatten hier findet. "Wir mögen das ewige Palaver nicht", so Trumps Handelsminister. "Wir bevorzugen bilaterale Verhandlungen." Er könnte auch sagen: Wir bevorzugen nationale Alleingänge, wir mögen das Alleinsein. Am Donnerstagnachmittag dann lässt er den Worten Taten folgen - er verkündet US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa.

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