Fulda (dpa/lhe) - Sieben Bio-Höfe und weitere Partner aus der Rhön und dem Vogelsberg bündeln ihre Kräfte mit dem Ziel einer besseren Vermarktung von Bio-Heumilch. In den kommenden beiden Jahren wollen sie gemeinsam Verarbeitungswege aufbauen und Absatzmärkte erschließen, wie der Landkreis Fulda am Dienstag mitteilte. Neben den Bio-Höfen gehören drei Ökomodellregionen und sieben weitere Partner dem Zusammenschluss „BioHeumilch Rhön-Vogelsberg“ an.
Den Angaben zufolge erhalten die Kühe im Rahmen der Kooperation künftig neben dem sommerlichen Weidegang hauptsächlich Heu als Futter. Auf die Silagefütterung soll verzichtet werden. Heumilch sei reich an Omega-3-Fettsäuren und auch deshalb ein hochwertiges Nahrungsmittel. Zudem leiste die Produktion der Heumilch einen großen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft, da die Wiesen neben der Beweidung jeweils nach und nach gemäht und so für Insekten, Wiesenvögel und Niederwild Rückzugsgebiete geschaffen würden.
