Nvidia-QuartalszahlenDie KI-Blase schwillt an, aber sie platzt nicht

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Ausnahmsweise nicht in seiner schwarzen Lederjacke, sondern mit Anzug und Krawatte: Jensen Huang, Mitgründer und Chef des Chipherstellers Nvidia, bei einem Investorentreffen in Washington im Gespräch mit Elon Musk.
Ausnahmsweise nicht in seiner schwarzen Lederjacke, sondern mit Anzug und Krawatte: Jensen Huang, Mitgründer und Chef des Chipherstellers Nvidia, bei einem Investorentreffen in Washington im Gespräch mit Elon Musk. (Foto: WIN MCNAMEE/Getty Images via AFP)

Erneut hat der Chiphersteller Nvidia die Erwartungen übertroffen und damit klargemacht: Der Hype um künstliche Intelligenz ist keineswegs vorbei. Fragt sich nur, ob das auf Dauer gut gehen kann.

Von Helmut Martin-Jung

Jensen Huang ist ein Mann für Überraschungen. Aus Nvidia, einer einst nur Computerfans bekannten Firma für Computerspiele-Hardware, hat er in mehr als 30 Jahren die derzeit wertvollste Firma der Welt gebaut, Börsenwert 4,5 Billionen Dollar. Ohne Nvidia wären die Open AIs und Anthropics dieser Welt nicht das, was sie heute sind: führende KI-Unternehmen. Während die allerdings noch kein Geld verdienen, sondern Milliarden Dollar in immer größere, verbesserte Modelle für künstliche Intelligenz stecken, sahnt Nvidia ab. Auch die jüngsten Quartalszahlen waren überraschend gut. Bei einem Umsatz von 57,01 Milliarden Dollar erzielte Nvidia einen Nettogewinn von 31,91 Milliarden Dollar. Die Aktie stieg nachbörslich um sechs Prozent an.

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