Autos sind nicht nur Fortbewegungsmittel für Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Sie sind der fahrende Beweis dafür, dass ihn die Sanktionen der Vereinten Nationen nicht beeindrucken. Diese verbieten Autoimporte in das Land. Trotzdem besitzt Kim Jong-un einen Fuhrpark voller ausländischer Luxuslimousinen. Russlands Präsident Wladimir Putin schenkte Kim im vergangenen Jahr einen schicken Aurus, eine russische Luxuslimousine, die auch der Kreml nutzt. Und beim Staatsbesuch in Peking im September fuhren Kim Jong-un und seine Begleiter in einem Konvoi mit Mercedes-Maybachs vor.
NordkoreaWarum Pjöngjang plötzlich ein Parkplatzproblem hat
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Das Regime von Kim Jong-un schottet sich international ab, aber ein bisschen was dringt doch nach außen. Offenbar gibt es in Nordkoreas Hauptstadt viel mehr Autos, als die Stadtplaner vorgesehen haben. Woran liegt das?
Von Thomas Hahn, Tokio