Verbot von Nikotinbeuteln in Frankreich„Angriff auf die schwedische Lebensart“

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In Frankreich kann man dafür ins Gefängnis kommen: Nikotin-Pouches.
In Frankreich kann man dafür ins Gefängnis kommen: Nikotin-Pouches. Paul Wennerholm/TT News Agency/dpa

Frankreich stellt das Nikotinlutschen unter Strafe. Schwedische EU-Abgeordnete fürchten um ihre Freiheit – und die Regierung in Stockholm ist empört.

Von Gunnar Herrmann

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Der Kampf gegen die Nikotinabhängigkeit ist für viele eine Frage der Volksgesundheit. Für den schwedischen Handelsminister Benjamin Dousa aber ist er ein Angriff auf den „swedish way of living“, also die schwedische Lebensart. Zumindest geißelte der Minister am Wochenende in der Financial Times in diesen drastischen Worten ein französisches Verbot von oralen Nikotinbeutelchen, sogenannten „Pouches“. Konsumenten schieben sich diese unter die Oberlippe und lutschen das Suchtmittel heraus – für viele ein geruchsfreier Zigarettenersatz. In Schweden gibt es die Beutelchen in jedem Supermarkt. In Frankreich drohen seit 1. April eine Geldstrafe von bis zu 375 000 Euro und fünf Jahre Haft, wenn man damit erwischt wird.

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SZ PlusVon Sebastian Astner

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