Rebellischer Millionär„Ich bin nicht selbstloser als andere Menschen“

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Nirgends auf der Welt gibt es mehr Millionäre als in New York, er ist einer davon: Morris Pearl am Madison Square Park.
Nirgends auf der Welt gibt es mehr Millionäre als in New York, er ist einer davon: Morris Pearl am Madison Square Park. Cédric von Niederhäusern

Einer wie Morris Pearl ist in den USA selten: Er ist Millionär und fordert höhere Steuern für Reiche. Ein Gespräch über Steuertricks, die keine sind, seinen Verbündeten Zohran Mamdani und die neue Wut auf die Superreichen.

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Morris Pearl, 66, ist das Gesicht der „Patriotic Millionaires“, einer Organisation, die höhere Steuern für Reiche fordert. Zu ihren Mitgliedern zählen mehrere Hundert Millionäre aus den USA, Kanada und Großbritannien, darunter die Erbin Abigail Disney. Pearl empfängt in seinem Büro am Grand Central Terminal in Manhattan, in dem außer ihm an diesem Nachmittag niemand sitzt. Er komme immer noch fast jeden Tag hierher, erzählt der ehemalige Blackrock-Manager. Er brauche das Gefühl, etwas zu tun zu haben. Auf einem Stuhl liegt sein ausgebeultes Baseball-Käppi.

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