Süddeutsche Zeitung

Neubrandenburg:Ultraschall und Plasma als Appetitanreger für Gär-Bakterien

Neubrandenburg/Greifswald (dpa/mv) - Mit Plasma und Ultraschall wollen Wissenschaftler den Appetit von Gär-Bakterien in Biogasanlagen anregen. Neubrandenburger Entwickler der Power Recycling Energieservice GmbH (PRE) haben ein Ultraschallgerät entwickelt, das faserige Substrate wie Mais oder Gras besser aufschließt und damit die Energieausbeute der Biomasse von 65 auf etwa 80 Prozent in Biogasanlagen steigert. Das Gerät werde bereits erfolgreich in Biogasanlagen eingesetzt, sagte Firmenchef Norbert Rossow. Nun soll das Ultraschallverfahren mit Niedertemperaturplasma - ionisierten Gasen - kombiniert werden, um die Energieausbeute weiter zu steigern. Dazu wurde ein Verbundprojekt mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald und der Uni Rostock gestartet. Die Forscher erhoffen sich durch die Kombination der Verfahren auch einen zusätzlichen positiven Effekt für die Umwelt.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Neubrandenburg/Greifswald (dpa/mv) - Mit Plasma und Ultraschall wollen Wissenschaftler den Appetit von Gär-Bakterien in Biogasanlagen anregen. Neubrandenburger Entwickler der Power Recycling Energieservice GmbH (PRE) haben ein Ultraschallgerät entwickelt, das faserige Substrate wie Mais oder Gras besser aufschließt und damit die Energieausbeute der Biomasse von 65 auf etwa 80 Prozent in Biogasanlagen steigert. Das Gerät werde bereits erfolgreich in Biogasanlagen eingesetzt, sagte Firmenchef Norbert Rossow. Nun soll das Ultraschallverfahren mit Niedertemperaturplasma - ionisierten Gasen - kombiniert werden, um die Energieausbeute weiter zu steigern. Dazu wurde ein Verbundprojekt mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald und der Uni Rostock gestartet. Die Forscher erhoffen sich durch die Kombination der Verfahren auch einen zusätzlichen positiven Effekt für die Umwelt.

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