Nach dem Kauf von WarnerMacht Netflix jetzt Hollywood kaputt?

Lesezeit: 4 Min.

Der Schriftzug Netflix auf dem Bürohaus in Los Angeles: Der Streaming-Konzern kauft für viel Geld das Film- und Fernsehstudio Warner.
Der Schriftzug Netflix auf dem Bürohaus in Los Angeles: Der Streaming-Konzern kauft für viel Geld das Film- und Fernsehstudio Warner. (Foto: Mario Tama/Getty Images/AFP)

Die Frage nach dem Mega-Deal zwischen Netflix und Warner lautet: Ist Netflix-Chef Ted Sarandos, der den 82,7-Milliarden-Dollar-Kauf eingefädelt hat, nun der Superheld oder der Bösewicht der Branche?

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Ted Sarandos rümpfte die Nase ob dieser kleinen Gemeinheit eines spanischen Reporters, die im Nachhinein betrachtet der Moment im Leben einer Person sein könnte, in dem diese die Schnauze voll davon hat, herablassend und respektlos behandelt zu werden – und es ab sofort notfalls als Bösewicht allen zu zeigen. Also: nicht nur frecher Revoluzzer in der Entertainmentbranche sein, sondern als Produzent auf Augenhöhe ernst genommen, gefürchtet zu werden. Netflix-Co-Chef Sarandos kam an diesem Freitag beim Verkünden des Vorhabens, den legendären Hollywood-Konzern Warner Brothers für insgesamt knapp 83 Milliarden Dollar übernehmen zu wollen, daher wie ein Desperado im Western, der den Bewohnern nach dem Duell mitteilt, dass es nun einen neuen Sheriff in der Stadt gebe.

Zur SZ-Startseite

MeinungFernsehen
:RTL, Pro Sieben und Sat 1  stecken in der Falle – und sind größtenteils selbst schuld

SZ PlusKommentar von Caspar Busse
Portrait undefined Caspar Busse

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: