Begonnen hat alles mit kleinen silbernen Scheiben: Reed Hastings, einer der beiden Gründer von Netflix, fing 1997 im kalifornischen Los Gatos mit einer Videothek an und verschickte bald DVDs an seine Kunden. Zehn Jahre später, als die Filme online verfügbar wurden, stieg Netflix ins Streaminggeschäft ein. Jetzt, nach mehr als 25 Jahren, stellt Netflix den DVD-Versand per Post in den USA endgültig ein. Die letzten Scheiben in den charakteristischen roten Umschlägen sollen Ende September verschickt werden, das Angebot wird schon länger kaum noch genutzt. Das Aus wird im Umsatz also kaum zu spüren sein, aber es ist ein Symbol, mit dem eine Ära zu Ende geht.
MeinungStreamingWie Netflix den Wandel überlebt

Kommentar von Caspar Busse
Lesezeit: 2 Min.

Der Antikriegsfilm "Im Westen nichts Neues", auch für Netflix produziert, gewann gerade vier Oscars.
Reiner Bajo/dpaDer Streamingdienst hat TV-Gewohnheiten grundlegend verändert und ist zum Lehrstück geworden, wie Unternehmen sich erfolgreich wandeln. Aber ist Netflix für die Zukunft gerüstet?
