Streaming-AnbieterNetflix steckt in der Krise

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Dunkel ist der Himmel über einem Bürogebäude von Netflix. Zum ersten Mal seit Oktober 2011 ist die Zahl der Abonnenten in einem Quartal zurückgegangen.
Dunkel ist der Himmel über einem Bürogebäude von Netflix. Zum ersten Mal seit Oktober 2011 ist die Zahl der Abonnenten in einem Quartal zurückgegangen. (Foto: Valerie Macon/AFP)

Das Unternehmen erlebt zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren einen Rückgang der Abonnenten. Die Aktie bricht dramatisch ein. Und es könnte noch schlimmer kommen.

Von Helmut Martin-Jung und Jürgen Schmieder, Los Angeles

"Cut the Cord!" So lautete der Schlachtruf in den USA, das Signal für den unfassbaren Erfolg des Streaming-Portals Netflix. "Cut the Cord" bedeutete im übertragenen Sinn, das Abo mit einem TV-Kabelanbieter zu kündigen - warum dafür zahlen, zur von Sendern festgelegten Zeiten etwas anzuschauen, das von Reklame unterbrochen wird? Netflix war die Alternative, der junge Herausforderer, der dieses Inhalte-Monster bekämpfte mit dem Angebot, für einen deutlich geringeren Monatspreis (etwa zehn Dollar statt 75 für ein Kabel-TV-Abo) grandiose Inhalte sehen zu können, wann immer man mag, und das sogar ohne Werbung.

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