Wer an große europäische Banken denkt, dem fällt vielleicht die Commerzbank ein oder die Deutsche Bank, die an der Börse derzeit 39 Milliarden und 64 Milliarden Euro wert sind. Auch deren verspiegelte Türme im Frankfurter Stadtzentrum unterstreichen den Anspruch von Macht und Tradition. Doch während die beiden etablierten Spieler manchmal auch ein wenig um sich selbst zu kreisen scheinen, hat ein britisches Fintech leise die Spielregeln der Branche verändert: die Neobank Revolut. Zuletzt wurde Revolut mit umgerechnet 64 Milliarden Euro bewertet. Solche Zahlen sind flüchtig und auch nicht uneingeschränkt vergleichbar, doch sie verraten eines: Seit Revolut vor zehn Jahren von Nikolay Storonsky und Vlad Yatsenko in London gegründet wurde, ist das Unternehmen wohl zum wichtigsten europäischen Finanz-Start-up herangewachsen und macht die etablierten Banken nervös.
BankenWie das Fintech Revolut die europäischen Banken herausfordert
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Revolut hat inzwischen mehr Kunden als viele traditionelle Banken. Mit einfachen Konten und niedrigen Gebühren will das britische Fintech nun auch in Deutschland durchstarten.
Von Meike Schreiber, Frankfurt

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