NahverkehrStreik bei der Saarbahn vorläufig beendet

Die Saarbahn steht am Montag erneut still. (Archivbild)
Die Saarbahn steht am Montag erneut still. (Archivbild)
Oliver Dietze/dpa

Der Tarifstreit zwischen Saarbahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) könnte jederzeit erneut für Streiks sorgen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Saarbrücken (dpa/lrs) - Fahrgäste der Saarbahn können vorsichtig aufatmen: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat den seit dem Morgen laufenden Streik vorläufig beendet. Falls die GDL am Nachmittag nicht mehr streikt, werde der Regelbetrieb der S1 ab 18 Uhr wieder hochgefahren, teilte die Saarbahn GmbH mit. Zudem beginne dann der Probebetrieb von zwei neuen Saarbahnen zwischen Römerkastell und Etzenhofen um 15:30 Uhr. Im Rahmen des Wellenstreiks könne es aber heute jederzeit zu weiteren, sehr kurzfristigen, Streikaufrufen kommen.

Das Ersatzkonzept laufe laut Saarbahn GmbH den ganzen Tag über weiter. Die S1 verkehrte demnach bis 16.30 Uhr zeitweise mit Doppelzügen zwischen Riegelsberg Süd und Saargemünd. Extrabusse des Schienenersatzverkehrs sind unabhängig des Streikverhaltens der GDL weiterhin im Einsatz. 

Hintergrund des Streiks ist ein schon seit mehreren Monaten andauernder Tarifkonflikt. Die Saarbahn befördert nach eigenen Angaben jährlich fast 35 Millionen Fahrgäste in Saarbrücken und im Regionalverband und fährt grenzüberschreitend bis ins lothringische Sarreguemines in Frankreich. Ihre Tram-Züge verkehren sowohl in der Stadt als auch im Umland.

© dpa-infocom, dpa:260907-930-646972/2

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