NahverkehrSicherheitsbedenken: Brücke in Halle bleibt für Trams dicht

Die Saalestrombrücke im Süden von Halle ist wegen Sicherheitsbedenken für den Straßenbahnbetrieb gesperrt. (Symbolbild)
Die Saalestrombrücke im Süden von Halle ist wegen Sicherheitsbedenken für den Straßenbahnbetrieb gesperrt. (Symbolbild) Jens Schlüter/dpa

Straßenbahnen rollen nicht mehr über die Saalestrombrücke - was die Verkehrsbetriebe jetzt planen und wie Pendlerinnen und Pendler trotzdem ans Ziel kommen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Halle (dpa/sa) - Wegen Sicherheitsbedenken bleibt die Saalestrombrücke im Süden von Halle für Straßenbahnen zunächst gesperrt. Betroffen sei der Abschnitt zwischen Halle-Ammendorf und der Haltestelle Schkopau/Am Schloss, teilte die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) mit.

Nach Angaben des Unternehmens ergaben regelmäßige Gutachten, dass das bestehende Brückenbauwerk die Anforderungen für einen sicheren und zuverlässigen Straßenbahnbetrieb nicht mehr erfüllt. Die Sperrung sei eine vorsorgliche Maßnahme zum Schutz der Fahrgäste und der Mitarbeitenden. Für die Brücke laufe bereits die Planung eines Ersatzneubaus.

Ersatzbusse unterwegs

Der Verkehr auf der wichtigen Verbindung in den Saalekreis soll dennoch aufrechterhalten werden. Zwischen Halle-Ammendorf und Schkopau wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Die Straßenbahnlinie 5 fährt tagsüber nur noch zwischen Kröllwitz und Ammendorf. Im Spätverkehr wird auf diesem Abschnitt die Linie 95 eingesetzt. Im Saalekreis verkehrt die Linie 5 im sogenannten Inselbetrieb zwischen Bad Dürrenberg/Markt und Schkopau/Buna-Werke.

Die HAVAG bittet Fahrgäste um Verständnis und empfiehlt, mehr Zeit einzuplanen. Informationen zu Fahrzeiten und Anschlüssen gibt es online und an den Haltestellen.

© dpa-infocom, dpa:260207-930-654860/1

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