Die grüne Null:Bei der Nachhaltigkeit ist die Zeit der Ausreden vorbei

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Die grüne Null: Deutschland soll bis 2045 klimaneutral sein - das erscheint angesichts der aktuellen Krise als reichlich spät.

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral sein - das erscheint angesichts der aktuellen Krise als reichlich spät.

(Foto: Sina Schuldt/dpa, imago images)

Die deutschen Unternehmen müssen schnell nachhaltig werden, nicht nur wegen des Drucks von Konsumenten, Politik und Öffentlichkeit. Sondern vor allem aus eigenem Interesse. Die Folgen des Krieges in der Ukraine zeigen: Es ist höchste Zeit, den Klimaschutz ernst zu nehmen.

Essay von Caspar Busse

Die grüne Null

Die große SZ-Serie "Die grüne Null" beleuchtet den Wandel deutscher Unternehmen und Branchen hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Alle Folgen finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Private Haushalte oder Unternehmen - wer soll im Fall der Fälle Vorrang haben? Es sind Fragen wie diese, die in der öffentlichen Diskussion um das Gas aus Russland mittlerweile verhandelt werden. Staat und Unternehmen rüsten sich dafür, dass bald nichts mehr kommt aus dem Osten. Karl-Ludwig Kley, einflussreicher Chef der Aufsichtsräte beim Energieunternehmen Eon und bei Europas größter Fluggesellschaft Lufthansa, sagt, die gesamte Volkswirtschaft und damit auch die Einkommen der Menschen hingen daran, dass die Industrie arbeitsfähig bleibe. Die Politik sollte deshalb erwägen, erst bei Privaten und dann bei der Industrie abzuschalten, so Kley. Öffentlich unterstützen will das kaum jemand aus der Wirtschaft, hinter vorgehaltener Hand gibt es aber auch Sympathie.

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