bedeckt München

Kreditinstitute:Kliniken statt Kohle, Wind statt Waffen

Illustration: Jessy Asmus

Raus aus Rüstungsgeschäften, rein in Unternehmen, die etwas für die Mitwelt tun: Was Ökobanken und kirchliche Geldhäuser besser machen wollen - und was Kunden davon haben.

Von Andreas Jalsovec

Wenn Banken ihre Erfolge verkünden, verweisen sie gerne auf ihre neuen Kunden. Bei den Öko-Banken läuft das Geschäft derzeit besonders gut. Sie profitieren vom Greta-Thunberg-Effekt, dem Wunsch vieler Menschen, nachhaltiger zu leben. Die bundesweit aktive, alternative GLS Bank etwa gewann 2020 fast 50 000 Neukunden dazu, ein Plus von gut einem Fünftel. Ein Grund dafür sei die Klimadebatte gewesen, sagt Julian Mertens von der GLS. "Immer mehr Menschen wollen, dass mit ihrem Geld sozial-ökologische Ideen finanziert werden", sagt er: "Und wir sind auf diesem Weg schon längst da, wo andere erst noch hinwollen."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Italy Slowly Returns To Normality After The Covid-19 Pandemic
Sardinien
Vom Traumziel zur roten Zone
SZ-Serie "Beziehungsweise", Folge 1
Gibt es Liebe ohne Sex?
actout
Initiative #actout
"Wir sind schon da"
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Zur SZ-Startseite